Urologie

 

Die Urologie befasst sich mit den Erkrankungen der Harnorgane, also mit Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre. Urologen behandeln zudem auch Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes, also der Hoden, Nebenhoden, des Penis sowie der Prostata und decken damit Bereiche der Andrologie ab.

Neben der Behandlung von Tumorerkrankungen liegen die Schwerpunkte der Urologie u.a. in der Behandlung von Steinerkrankungen, gutartiger Prostatavergrösserung, Inkontinenz, Senkungsbeschwerden, Erektionsproblemen, Beckenschmerz und komplizierten Harnwegsinfekten. Es gibt Überschneidungen zur Nephrologie, Gynäkologie, Neurologie, Onkologie und Chirurgie, so dass die interdisziplinäre Arbeit im Facharztzentrum Düsseldorf von grossem Vorteil für die Patienten ist.

Entscheidend ist die sorgfältige Diagnostik mit Hilfe von Labor-, Ultraschall und weiteren speziellen Untersuchungen. Die Therapie umfasst das komplette Spektrum der konservativen, medikamentösen als auch der operativen Verfahren (endoskopische und minimalinvasive Techniken). Viele Verfahren sind etabliert (zB endoskopische Resektion der Prostata) und werden weiterentwickelt (zB Botox-Injektion in die Blase zur Behandlung der Inkontinenz und des Harndranges). Ein innovativer und junger Zweig der Kontinenz- und Schmerztherapie ist die Neuromodulation. Ein sogenannter „Blasenschrittmacher“, der individuell vom Patienten gesteuert werden kann, sorgt für die geregelte Urin- und Stuhlentleerung.

Es werden in Kooperation mit Kliniken sowohl stationäre, als auch ambulante Eingriffe durchgeführt. Hierfür stehen Kliniken mit hochmoderner technischer Operationsausstattung, aber auch spezielle Komfortstationen zur Unterstützung des Genesungsprozesses und zur Unterstützung des Wohlbefinden zur Verfügung.

Der Urologe berät und entscheidet, welche individuell angepasste Therapieoption die beste Lösung für den Patienten darstellt. Im operativen Bereich verfügt er über eine umfassende Erfahrung durch seine langjährige Erfahrung in verschiedenen Kliniken.

Erkrankungen:

  • Tumorekrankungen der Niere, der Blase, der Prostata und der männlichen Geschlechtsorgane (Penis, Hoden)
  • Gutartige Prostatavergrösserung
  • Steinerkrankungen
  • Urin- und Stuhlinkontinenz
  • Chronischer Beckenschmerz
  • Senkungsbeschwerden der Frauen
  • Potenzstörungen
  • Testosteronmangel
  • Harnwegsinfekte
  • Kinderurologische Erkrankungen (Vorhautverengung, Hodenhochstand, Einnässen etc.)

Untersuchungsmöglichkeiten:

  • Ultraschall
  • Spezielle Beckenbodensonographie
  • MRT, CT
  • Labor, Urindiagnostik
  • Blasendruckmessung
  • Blasenspiegelung
  • Spezielle Neuro-Urologische Untersuchungen (ENG, SSEP)