Gastroenterologie

Alle Menschen kennen Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Sodbrennen, Erbrechen und Übelkeit. Diese Beschwerden verunsichern oft zusätzlich, da sie sowohl auf harmlose Gesundheitsstörungen hinweisen können als auch auf ernste organische Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Bauchspeicheldrüse oder von Leber und Gallenblase.

Welche Symptome erfordern den Besuch eines Gastroenterologen:

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der Verdauungsorgane sind häufig. Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern und Frauen (nach Prostatakrebs bzw. Brustkrebs).

Treten starke Beschwerden auf, oder halten sie über einen längeren Zeitraum an, sollten sie gastroenterologisch abgeklärt werden. Alarmzeichen sind insbesondere Blut im Stuhl oder Gewichtsverlust. Oder wenn bereits Familienmitglieder von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder der Bauchspeicheldrüse betroffen sind.

Die Gastroenterologie umfaßt aber auch Vorsorgeuntersuchungen zum Ausschluß oder zur Behandlung von Vorstufen von Speiseröhren-, Magen- oder Darmkrebs.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Jeder Mensch ist anders und einmalig. Die Heilung oder Gesundung eines Patienten wird maßgeblich von seinem eigenen Willen mitbestimmt. Es gilt, eine Therapiemethode zu finden, die es dem Patienten leicht macht mitzuhelfen. In Beratungsgesprächen werden unterschiedliche Möglichkeiten erörtert, um schließlich gemeinsam den bestmöglichen Gesundungsweg einschlagen zu können.

Bei der Erstellung eines individuellen Therapiekonzeptes werden sowohl alle gängigen internistischen und gastroenterologischen Therapieverfahren nach dem neuesten Stand der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen als auch naturheilkundliche Verfahren wie die Phytotherapie, mikrobiologische und orthomolekulare Therapien einbezogen.

Viele Krankheitsbilder wie chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn) aber auch funktionelle Magen-Darm-Störungen (Reizmagen oder Reizdarm) können durch Spezialisten für TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) mitbehandelt werden.

Hier im Facharztzentrum Düsseldorf haben wir im Verbund mit Kollegen vieler Fachrichtungen die Möglichkeit, Beschwerden ganzheitlich abzuklären und mit fachärztlicher Kompetenz Patienten mit Erkrankungen und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes optimal zu betreuen.

Wie werden Diagnosen gestellt?

Das intensive Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) sowie seine körperliche Untersuchung bilden den Ausgangspunkt für jede Diagnostik.

Im Anschluß erfolgen meist labortechnische Untersuchungen zur Abklärung oder Sicherung der Diagnose.

Zusätzlich kann unsere moderne Endoskopie zum Einsatz kommen. Die Spiegelungen werden oft durch eine Probenentnahme (Biopsie) ergänzt.

Auch die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) hilft als bildgebendes Verfahren häufig bei der Beurteilung der Organe.

Je nach Patient und Befund kann ein Ultraschall (Sonografie) helfen, die Untersuchung der Organe zu ergänzen.

Im Rahmen von Spiegelungen werden auch kleine Eingriffe durchgeführt. So werden u.a. bei der Magen- und Darmspiegelung Wucherungen (Polypen) oder auch Hämorrhoiden entfernt.